Musikwerkstatt Schwabmünchen e.V.
Musikwerkstatt Schwabmünchen e.V.

Satzung

 

Satzung

 

§ 1

 

Name des Vereins, Sitz, Geschäftsjahr

 

1.         Der Verein führt den Namen Musikwerkstatt Schwabmünchen e. V.

            (Gründung 20. November 2011)

 

2.         Der Verein hat seinen Sitz in Schwabmünchen.

 

3.         Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

 

Vereinszweck, Gemeinnützigkeit

 

1.         Der Zweck des Vereins ist die musikalische Ausbildung und Förderung der         Vereinsmitglieder und deren Angehörigen.

 

2.         Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks sind u. a.

 

            a) Erteilen von Instrumental- und Gesangsunterricht ,

            b) Anschaffen und Pflege von Unterrichtsmaterial,

            c) Auftreten in der Öffentlichkeit, z. B. durch Vorspiele, Konzerte und andere                     musikalische Veranstaltungen,

           

3.         Das Vermögen des Vereins darf nur für dessen satzungsgemäßen Zweck verwendet    werden.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

 

            Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Vereinszweck zuwider laufen, oder            durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Die Mitglieder             erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus dem Vereinsvermögen.

 

§ 3

 

Mitglieder

 

1.         Ordentliche Mitglieder können werden Volljährige Personen und minderjährige    Personen mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.

 

2.         Personen, die den Zweck des Vereins in besonderem Maße gefördert haben, können    zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

 

 

§ 4

 

Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

 

1.         Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung, sofern der             Vereinsausschuss dem Beitritt nicht binnen einer Frist von acht Wochen widerspricht.

            Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

 

2.         Die Beendigung der Mitgliedschaft erfolgt durch Austritt des Mitglieds. Dieser ist             durch schriftliche Kündigung mit einer Frist von einem Monat jeweils zum 31. Juli    eines Jahres möglich.

 

3.         Im Übrigen kann ein Mitglied – sei es mit sofortiger Wirkung, sei es unter Setzung          einer Frist

           

            – bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ausgeschlossen werden, z. B.

           

a)    wenn es trotz Mahnung mit der Zahlung des Jahresbeitrages mehr als drei

Monate im Rückstand ist,

               b)   bei groben Verstößen gegen die Vereinssatzung,

               c)   bei schwerwiegendem vereinsschädlichen Verhalten.

 

4.         In allen Fällen der Beendigung der Mitgliedschaft werden Ansprüche des Vereins auf     rückständige Beiträge oder sonstige Forderungen nicht berührt.

 

§ 5

 

Mitgliedsbeitrag, Unterrichtsgebühren

 

1.         Nach Eintritt in den Verein, und zwar unabhängig zu welchem Zeitpunkt innerhalb des   Geschäftsjahres, hat das Mitglied den jährlich zu entrichtenden Mitgliedsbeitrag             binnen acht Wochen zu zahlen. ( derzeit beschlossen 12,-€ jährlich)

 

2.         Für die Erteilung von Unterricht werden Gebühren erhoben.

 

3.         Die Höhe der Beiträge und Gebühren wird durch die Mitgliederversammlung      festgesetzt.

 

§ 6

 

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1.         Alle Mitglieder, auch Ehrenmitglieder, haben in allen Versammlungen beratende und      beschließende Stimme (ausgenommen Minderjährige).

 

2.         Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet,

 

            a) die Ziele und den Zweck des Vereins nach besten Kräften zu fördern,

            b) das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln,

            c) sie betreffende Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu

            befolgen,

            d) den Jahresbeitrag rechtzeitig zu entrichten.

 

3.         Der Vorstand ist ermächtigt, eine Geschäfts- und Schulordnung zu erlassen.

 

 

§ 7

 

Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind:                       a) der Vorstand

                                                                       b) der Vereinsausschuss

                                                                       c) die Mitgliederversammlung

 

§ 8

 

Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus:                             a) dem 1. Vorsitzenden

                                                                       b) dem 2. Vorsitzenden

 

§ 9

Vereinsausschuss

 

Der Vereinsausschuss besteht aus:              a) den Mitgliedern des Vorstandes

                                                                       b) dem Kassierer

                                                                       c) dem Schriftführer

                                                                       d) dem 1. Beisitzer

                                                                       e) dem 2. Beisitzer

 

§ 10

 

Vertretung, Geschäftsführung

 

1.         Der Vorstand ist gesetzlicher Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB.

Die Vertretung und Geschäftsführung erfolgt durch den 1. oder den 2. Vorsitzenden. Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende dazu jeweils nur bei Verhinderung des

1. Vorsitzenden berechtigt.

            Des Weiteren beruft der Vorstand die Sitzungen und Versammlungen der übrigen          Vereinsorgane, leitet diese und führt deren Beschlüsse aus.

 

2.         Der Vereinsausschuss ist zuständig für Ablehnung von Beitritten oder Ausschlüssen       von Mitgliedern, Anstellung und Entlassung des musikalischen Leiters und der        übrigen Fachlehrer sowie Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein zu nicht mehr als 5.000 verpflichten.

 

Der Vorstand kann bis zu einem Betrag von 1.000 allein entscheiden.

Im Übrigen ist es Aufgabe des Ausschusses, den Vorstand zu allen Fragen der laufenden

Geschäfte und der Verwaltung des Vereinsvermögens zu beraten, und – soweit nicht in die

Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallend - über durch den Vorstand angeregte

Fragen und vorgelegte Anträge zu beschließen.

Die Einberufung des Vereinsausschusses erfolgt, soweit das Vereinsinteresse dies erfordert

oder mindestens drei seiner Mitglieder dies beantragen, formlos oder schriftlich unter Angabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens fünf Werktagen.Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens vier seiner Mitglieder erschienensind. Die Beschlussfassung erfolgt mündlich mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder.Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.

Bei Beschlussunfähigkeit ist binnen zweier Wochen eine zweite Sitzung mit derselben Tagesordnung unter Angabe des Ortes und der Zeit schriftlich einzuberufen. Diese ist dann

ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Ausschussmitglieder beschlussfähig. In der

Einladung zur zweiten Sitzung ist darauf besonders hinzuweisen.

 

3.         Der Kassier verwaltet die Kasse des Vereins, führt Buch über alle Einnahmen und         Ausgaben und erstattet auf der alljährlichen Mitgliederversammlung einen            Rechnungsbericht. Er bedarf für Zahlungen zu Lasten der Vereinskasse der             Zustimmung des Vorstandes.

 

4.         Dem Schriftführer obliegt die Anfertigung der erforderlichen Schriftstücke. Er hat über die Sitzungen des Vereinsausschusses und die Mitgliederversammlungen Protokoll zu führen, insbesondere die dabei gefassten Beschlüsse festzuhalten. Die Protokolle       sind von ihm als "Protokollführer" sowie den jeweiligen Leitern der Sitzungen und            Versammlungen zu unterzeichnen.

 

5.         Die Mitglieder des Vorstandes und des Vereinsausschusses werden auf die Dauer         von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand        oder Vereinsausschuss gewählt ist. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder des        Vereinsausschusses vorzeitig aus, so kann der Vereinsausschuss für die restliche    Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger berufen.

6.         Die Mitglieder des Vorstandes und des Vereinsausschusses haben grundsätzlich            keinen Anspruch auf Besoldung für ihre Tätigkeit. Ihre tatsächlich geleisteten     Auslagen und Aufwendungen sind jedoch zu vergüten. Zur Abgeltung derselben kann      durch die Mitgliederversammlung eine angemessene Vergütung oder ein Nachlass auf die Unterrichtsgebühren beschlossen werden.

 

§ 11

 

Revisoren

 

Zur jährlichen Prüfung der Buch- und Kassenführung auf Richtigkeit der Belege und der Buchungen, nicht aber auf Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit von Auslagen, sind zwei Revisoren (Kassenprüfer) zu wählen. Für die Dauer deren Amtszeit gilt § 10 Abs. 5 entsprechend.

 

§ 12

 

Mitgliederversammlung

 

1.         Die Mitgliederversammlung ist jährlich schriftlich unter Einhaltung einer Frist von vier     Wochen mit Angabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung einzuberufen.

            Anträge zur Mitgliederversammlung sind schriftlich beim Vorstand mindestens drei        Wochen vor der Mitgliederversammlung einzureichen und den Mitgliedern sodann             schriftlich mindestens drei Tage vor der Versammlung bekannt zu geben.

 

2.         Mitgliederversammlungen sind ferner einzuberufen auf Beschluss des     Vereinsausschusses oder auf schriftliches Verlangen eines Fünftels der Mitglieder           unter Angabe des Zweckes und des Grundes.

 

3.         Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist – außer für Beschlüsse   über die Auflösung des Vereins nach § 16 – ohne Rücksicht auf die Anzahl der          erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

 

 

 

 

 

 

 

§ 13

 

Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

 

1.         Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Kassenberichtes des Kassiers; ebenso des Prüfberichtes der Revisoren,

 

2.         Entlastung des Vorstandes und des Kassiers,

 

3.         Neuwahl der Mitglieder des Vorstandes, des Vereinsausschusses sowie der        Revisoren,

 

4.         Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und der Unterrichtsgebühren;

            § 5 Abs. 3 Satz 3 bleibt unberührt,

 

5.         Gewährung eventueller Vergütungen an Funktionsträger gemäß § 10 Abs. 6,

 

6.         Zustimmung zu Rechtsgeschäften, die den Verein zu mehr als jeweils 5.000    verpflichten; gegebenenfalls Beschlussfassung über einen durch den Vorstand vorgelegten Haushaltsplan,

 

7.         Ernennung von Ehrenmitgliedern,

 

8.         Änderungen der Satzung.

 

§ 14

 

Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

1.         Soweit nicht mindestens ein Fünftel der erschienenen Mitglieder schriftliche        Abstimmung verlangt, erfolgt die Beschlussfassung mündlich. Bei dieser entscheidet      die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, falls das Gesetz oder diese Satzung nicht       etwas anderes regeln.

 

2.         Falls zu Wahlen für ein Amt mehrere Kandidaten antreten und einer davon im ersten

            Wahlgang nicht die Mehrheit auf sich vereinigt, ist für die zu wiederholende Wahl die      relative Mehrheit maßgebend.

 

3.         Mitglieder, die sich der Stimme enthalten oder in Bezug auf den    Beschlussgegenstand vom Stimmrecht ausgeschlossen sind, gelten als nicht           erschienen.

 

§ 15

 

Satzungsänderungen

 

Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich. Im Übrigen können Satzungsänderungen nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einladung die zu ändernden Paragraphen der Satzung sowie deren vollgeänderter Wortlaut in der Tagesordnung angegeben oder dieser beigeheftet wurden.

 

 

 

§ 16

 

Auflösung des Vereins

 

1.         Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Versammlung beschlossen werden, bei      der mindestens die Hälfte aller Mitglieder erschienen ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist             binnen dreier Wochen eine zweite Versammlung (Notversammlung) mit derselben     Tagesordnung einzuberufen. Diese ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der            erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung ist darauf besonders    hinzuweisen.

 

2.         Für einen Auflösungsbeschluss bedarf es einer Mehrheit von drei Vierteln der     erschienenen Mitglieder.

 

3.         Im Falle der Auflösung erfolgt die Liquidation des Vereins durch den Vorstand, sofern    die Versammlung nicht einen anderen Liquidator bestellt.

 

4.         Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet den Vereinsgläubigern nur das   Vereinsvermögen.

 

5.         Bei Auflösung des Vereins und/oder Wegfall- steuerbegünstigter Zweck- fällt das           Vereinsvermögen an eine gemeinnützige Organisation/Einrichtung in       Schwabmünchen.

 

§ 17

 

Änderungsvollmacht

 

Die Vereinsmitglieder erteilen dem Vorstand Vollmacht für formelle Satzungsänderungen (in Bezug auf das Registergericht) vorzunehmen.

 

§ 18

 

Sonstiges

 

Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Sofern eine Regelung der Satzung nicht im Einklang mit zwingenden gesetzlichen Vorschriften steht, gehen diese vor.

 

Schwabmünchen, 20. November 2011

 



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